Fraunhofer Institut Erlangen kooperiert mit Thum + Mahr in Kairo
Fraunhofer IIS, German University in Cairo und Deutsche Welle starten Campus-TV und -Radio in Ägypten mit Thum + Mahr.
Mit der Eröffnung des Digital Media Campus an der German University in Cairo (GUC) fällt der Startschuss zu einem neuen exzellenten Ausbildungskonzept für junge Akademiker in Ägypten. Informations- und Telekommunikationsminister Dr. Tarek Kamel lobte die besondere Innovation des gemeinsamen Projekts, das im deutsch-ägyptischen Wissenschaftsjahr von der GUC, dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, dem Lehrstuhl für Informationstechnik mit dem Schwerpunkt Kommunikationselektronik LIKE der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Deutschen Welle auf den Weg gebracht worden war. Das Projekt wird durch Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Deutschen Welle unterstützt.
Ein Team von Thum + Mahr hat mit Wissenschaftlern des Fraunhofer IIS in Kairo ein digitales Studio sowie einen digitalen TV- und Radiosender nach neuestem Stand der Technik geplant und installiert. Das Herz der Anlage stellt die vernetzte digitale Router- und Mixertechnik von DHD. Als Übertragungsweg wird Digital Radio Mondiale (DRM) für die Lang-, Mittel- und Kurzwelle genutzt. Zum anderen stützt es sich auf den DVB-H-Versuchssender für die Forschung, der den zukunftsweisenden Standard Digital Video Broadcasting-Handheld (DVB-H) für die Verteilung von breitbandigen Multimedia-Informationen und -Diensten auf mobile Endgeräte nutzt.
Die German University in Cairo wird mit dem Digital Media Campus ihrerseits neue Lehrinhalte auf den Gebieten Multimedia-Design, Medien- und Kommunikationstechnik anbieten sowie an neuen Forschungsthemen arbeiten. Zur Eröffnungsveranstaltung am 20. November waren hochrangige politische Vertreter aus Ägypten und Deutschland zur GUC gekommen. »Das Projekt soll eine kulturelle und wissenschaftliche Brücke zwischen beiden Nationen schlagen und bessere Einblicke in die jeweils andere Kultur vermitteln«, so Minister Dr. Tarek Kamel in seinem Grußwort, in dem er auch besonders die hervorragende Technik aus Deutschland lobte.
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